Star Trek-Star Kate Mulgrew kann 24 Jahre später über die vielleicht schlechteste Voyager-Folge lachen: "Hatten den Verstand verloren"

Star Trek feierte gerade erst 60. Geburtstag: Auf stolze 13 Serien blickt das Franchise zurück. Und während die wackeligen Anfänge Star Treks noch jede Menge absurde Episoden lieferten, wurden die Fehltritte in den folgenden Jahren immer seltener. Einige Folgen haben allerdings ein echtes Vermächtnis als größte Katastrophen des Franchise aufgebaut.
Ein Beispiel ist die Folge Ronin aus Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert. Doch während Gates McFadden ihr Star Trek-Desaster liebt, scheint sich Voyager-Kapitänin Kate Mulgrew noch nicht ganz so gut mit ihrem Fehltritt arrangiert zu haben – immerhin kann sie mittlerweile darüber lachen. Die Rede ist von der legendär schlechten Voyager-Episode namens Die Schwelle.
Diese Star Trek: Raumschiff Voyager-Episode verwandelt Captain Janeway & Tom Paris
Die Schwelle (OT: Threshold) ist die 11. Episode der 2. Staffel Star Trek: Raumschiff Voyager. Hier versucht die Crew des verschollenen Raumschiffes, Warp 10 zu erreichen – ohne zu ahnen, dass Pilot Tom Paris (Robert Duncan McNeill) durch diese wagemutige Aktion in ein animalisches Salamanderwesen verwandeln wird – angeblich, weil seine Evolution beschleunigt wird. Noch besser: Der sich mutierte Tom verschleppt kurzerhand Captain Janeway, vereint sich mit ihr in Salamanderform und zeugt eine ganze Bande krabbelnden Nachwuchses.
Keine glorreiche Stunde für die Voyager-Crew. Doch nachdem Fans und Cast-Mitglieder viele Jahre lang so getan haben, als würde die Folge nicht existieren, wird das Schweigen nun gebrochen: Ausgerechnet für die Besprechung dieser Folge besuchte Kate Mulgrew 2020 den Podcast The Delta Flyers , in dem Garrett Wang (Fähnrich Kim) und Tom-Darsteller McNeill gemeinsam einen Blick auf alte Voyager-Episoden werfen.
"Wie ein Drogentrip": So blickt Kate Mulgrew auf ihr Voyager-Desaster zurück
Im Podcast kann Mulgrew mit ihren Co-Stars über die Episode lachen – und sie hebt sogar die Stärken der Episode hervor:
Ich fand zwar nicht, dass das unser glanzvollster Moment war, Robbie, aber da wir nun schon darüber reden, lass uns doch mal die Vorzüge preisen, okay? Mit Robbie McNeill in einem Turbolift eingesperrt zu sein, kommt wohl so etwas wie einem herrlichen Alkoholrausch gleich, würde ich sagen. Denn nichts daran hatte auch nur den geringsten Bezug zur Realität.Empfohlener redaktioneller Inhalt
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Offenbar musste das aufwendige Make-up, für das die Serie sogar einen Emmy abräumte, mehrfach neu aufgetragen werden, weil es McNeill so sehr zum Lachen brachte. Nach dem hohen Druck, dem Cast und Crew in Staffel 1 ausgesetzt waren, sei eine unterhaltsame Episode mehr als willkommen gewesen – allerdings haben die Beteiligten im Eifer des Gefechts laut Mulgrew wohl "den Verstand verloren". McNeill vergleicht die Episode mit einem Drogentrip – woraufhin Mulgrew ergänzt:
Wenn wir ganz ehrlich sind, hätte ich mir wohl lieber einen Drogentrip gewünscht. Das ist eine sehr hoch gegriffene Vorstellung.
Das Salamander-Desaster von Voyager im Stream
Damit beweisen die Cast-Mitglieder nicht nur Selbstironie, sondern auch, dass eine schlechte Episode manchmal einen ikonischeren Status in der Franchise-Geschichte haben kann als eine durchschnittliche Folge. Alle Höhen und Tiefen von Star Trek: Raumschiff Voyager könnt ihr im Streaming-Abo auf Paramount+ erleben.
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