Heute läuft eine der besten Rache-Geschichten überhaupt im TV – aber in der völlig falschen Version

Hart, härter, Oldboy. Und damit meinen wir nicht nur die Szenen mit dem Hammer, sondern natürlich auch den ultra-unangenehmen Mindf*ck-Twist, mit dem Park Chan-wook Filmgeschichte geschrieben hat. Das zweite von mittlerweile drei geplanten Remakes des brutalen Thriller-Stoffs könnt ihr euch heute im TV ansehen. Ans Original kommt das zwar nicht heran, es ist aber trotzdem einen Blick wert.
Ihr könnt euch die US-Neuauflage von Oldboy am heutigen Freitag, dem 25. September, ab 24 Uhr, also Mitternacht, bei ProSieben anschauen. Am 3. Oktober wird um 2:05 Uhr nochmal eine Wiederholung ausgestrahlt, ansonsten könnt ihr den Film aber natürlich auch jederzeit online streamen.
Heute im TV: Darum geht's im harten Rache-Thriller Oldboy
Ohne zu wissen, wieso, findet sich Joe Doucett (Josh Brolin) eines Tages in einem Zimmer wieder, aus dem es kein Entkommen gibt. 20 lange Jahre wird er dort festgehalten und muss über einen Fernseher mitansehen, dass er verdächtigt wird, seine eigene Frau getötet zu haben. Dann wird er plötzlich freigelassen.
Selbstverständlich macht er sich direkt auf den Weg, um herauszufinden, was das alles zu bedeuten hat – und Rache zu nehmen. Er will herausfinden, wieso er überhaupt eingesperrt worden ist, wer seine Frau umgebracht hat und vor allem eben Rache für die 20 Jahre in Gefangenschaft. Die junge Sozialarbeiterin Marie (Elizabeth Olsen) hilft ihm.
Oldboy mit Josh Brolin ist immer noch dieselbe, geniale Story – aber das Original ist besser
Spike Lee hat den Stoff, der eigentlich aus einem Manga stammt, noch einmal leicht umgemodelt. Aus den ursprünglich zehn und in der ersten Verfilmung dann 15 Jahren wurden in der US-Variante direkt 20. Das Rätselraten rund um die dubiosen Ereignisse bleibt genauso spannend und der Twist natürlich genauso fies.
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Aber der US-Version fehlt es einfach an der rohen, emotionalen Kraft und dem nahbaren, verzweifelten Stil, der Park Chan-wooks Film und seine Kampfszenen so einzigartig macht. Besonders kurios: Ursprünglich war geplant, dass Steven Spielberg bei der Neuauflage Regie führt und dass Will Smith sowie Daniel Craig mitspielen.
Neben diesem US-Remake existiert auch noch eine Version der Geschichte aus Indien namens Zinda – Ein gestohlenes Leben. 2024 wurde dann berichtet, dass der Stoff noch einmal neu verfilmt werden soll, dieses Mal allerdings in Serienform. Seitdem ist es aber sehr still um das Projekt geworden, an dem immerhin der Regisseur des ersten Films beteiligt sein sollte.



